Ich jage keinen neuen Tools mehr hinterher

FrĂĽher war ich dauernd auf der Suche. Immer gab es da draussen ein neues Tool, das angeblich alles besser macht. Heute nicht mehr. Ich weiss jetzt: Die meiste Zeit war das Ablenkung. Ich hab Energie verloren, statt etwas zu erschaffen.

Ich brauche keine Plugin-Wunder mehr

Ich hatte sie alle. EQs, Reverbs, teure Plugin-Wunder. Und trotzdem klang es nicht besser, nur austauschbarer. Irgendwann wurde mir klar: Ich kauf mir keine Skills. Ich will wieder hören, verstehen, lernen.

Jetzt arbeite ich mit den Stock-Plugins von Logic. Und bau nach, was andere teuer verkaufen. Das schärft meine Ohren und spart Geld. Klassisches Sampling, ich geh diggen. Sounds aus alten Platten, Chops, Texturen, das ist so geil. Da steckt Seele drin. Kein Plugin der Welt gibt dir das Gefühl, wenn du einen Loop findest, der dich direkt trifft.

Was ist Sampling? Musik kreativ gestalten: Technik, Recht & Tipps
Sampling ist mehr als Technik, es erzählt Geschichten, schafft Verbindungen und kann zur kreativen Selbsthilfe werden. Erfahre, wie du eigene Samples findest, was du dabei beachten musst und warum der Prozess manchmal wichtiger als das Ergebnis ist.

Und diese neuen AI-Plugins? Die, die dir sagen wollen, wie du zu klingen hast? Gehen mir auf den Sack. Ich will nicht, dass ein Algorithmus für mich mixt und Musik generiert. Ich will selber hören und fühlen. Musik ist kein Fliessband. Es ist Handwerk. Und Herz.

Ich ersetze API-Hölle durch echte Kreativität

Notion mit Make und GPT-Anbindung war fancy. Aber auch teuer. Und nervig. Tokens, Limits, Bugs. Jetzt nutze ich Apple Notes und Kurzbefehle. Alles nativ. Kein API-Zirkus. Kein Abo. Und es läuft. Mein System ist kleiner geworden, aber es funktioniert. Und ich kann mich auf das „Hinzu“ meiner Werte arbeiten.

Ich verlasse mich auf meine DAW, nicht auf Abos

Logic kann alles, was ich brauch. Ich hab es nur nicht genutzt. Jetzt setz ich mich hin. Ohne Plugin-Rausch. Ohne KI-Flucht. Ich nehme mir Zeit. Ich will nicht mehr nachrĂĽsten, ich will ankommen. In dem, was schon da ist

Die Wahrheit ĂĽber den AI-Musik-Trend 2025
“Hit in 30 Sekunden.” “Songs in Skundenschnelle” “Mastering mit einem Knopf.” Suno blinkt auf meinem Feed. Timbaland’s Klon-Content grinst mir ins Gesicht.

Ich nutze Apple Notes, statt 10 Notiz-Apps

Ich hab Notion gelöscht. War zu schwer. Zu teuer. Zu viel. Jetzt schreib ich in Apple Notes. Einfach. Schnell. Klar. Mit dem Forever Notes Framework hab ich Struktur.

Forever âś± Notes - A free framework for Apple Notes
Discover Forever âś± Notes, a unique digital note-taking framework designed for Apple Notes users.

Und mit den Kurzbefehlen sogar GPT drin, ganz ohne Token-Hölle. Das reicht. Und siehe da, ich vergesse viel weniger und finde meine Notizen so schnell.

FrĂĽher hab ich gerannt. Heute bleib ich stehen. Schau mir an, was ich hab. Und frag mich:
Nutze ich das wirklich? Meistens nicht. Ich will Tiefe statt Tempo. Ich will an einem Ding dranbleiben. Es wirklich fĂĽhlen. Das ist mein neuer Massstab.

Ich mache nur noch, was sich gut anfĂĽhlt

Wenn ein Tool mir Stress macht, fliegt es raus. Wenn ein Workflow mich auslaugt, ĂĽberarbeite ich ihn. Ich will wieder spĂĽren, was ich da tue. Musik machen. Schreiben. Klar denken. Ohne Ballast. Und ich merke, wann ich zu viel optimieren will.

„Weniger Tools. Mehr Klarheit. Mehr Musik.“

2025 war für mich ein Cut. Ich hab gemerkt, wie viel Zeit und Geld ich mit Tools verbrenne, die ich kaum nutze. Alles soll einfacher werden, aber am Ende wird es komplizierter. Ich hatte Notion, Make, GPT-Zugänge, teure Plugins für Logic. Alles vernetzt, alles integriert aber kaum noch Raum zum Atmen.

Jetzt ist alles leichter. Weil es weniger ist. Ich nutze, was schon da ist. Apple Notes, Kurzbefehle, Logic. Ich tauche tiefer,– statt breiter zu gehen. Und das verändert nicht nur meinen Workflow, sondern auch mein Denken.